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Bis 31. Dezember 2015 müssen gem. Niedersächsischer Bauordnung alle Wohngebäude in Niedersachsen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein.

RauchmelderBereits seit dem vergangenen Jahr müssen alle Wohngebäude, die nach dem 31. Oktober 2012 errichtet oder genehmigt worden sind, über die unscheinbaren Geräte verfügen. Deren Anschaffung ist jedoch völlig unabhängig von der gesetzlichen Verpflichtung eine sinnvolle Investition: „Rauchmelder retten Leben“, betont Uwe Groth, der bei der Berufsfeuerwehr der Stadt Hildesheim für Baugenehmigungs-verfahren zuständig ist. Allein in Deutschland sterben jährlich rund 400 Menschen bei Bränden.


Die meisten Menschen werden nicht Opfer der Flammen, sondern ersticken an Rauchvergiftungen. Ein Drittel davon sind Kinder. Ein Großteil der Opfer erstickt im Schlaf. Davor können Rauchwarnmelder mit relativ geringem Kostenaufwand schützen. Das Gesetz schreibt vor, dass ab 2016 Wohngebäude in Niedersachsen zumindest in Schlafzimmern, Kinderzimmern und Fluren, die als Rettungswege dienen, mit einer solchen unscheinbaren runden „Dose“ ausgestattet sind. Brandgefahr geht insbesondere von Elektrogeräten aus. „Wo Fernseher, Stereoanlage DVD-Player und Computer stehen, sollte auf jeden Fall ein Rauchmelder eingebaut werden“, empfiehlt Marcus Illemann, Wachabteilungsleiter der Berufsfeuerwehr. Verantwortlich für die Installation und Wartung in den eigenen vier Wänden ist der Eigentümer, in Mietwohnungen der Vermieter. Die Betriebsbereitschaft obliegt jedoch dem Mieter/Pächter, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst. Wer auf das akustische Warnsignal eines Rauchmelders reagiert und die Feuerwehr benachrichtigt, muss sich keine Sorgen machen, dass es sich um einen Fehlalarm handelt. „Wir wollen ja, dass die Leute Rauchmelde einbauen, niemand bleibt auf den Kosten eines solchen Einsatzes sitzen“, so Uwe Groth. Weitere Informationen zum Thema sind unter www.rauchmelder-lebensretter.de erhältlich.

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