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Pflegeheim in den eigenen vier Wänden

ASBMenschen, die durch eine Krankheit oder einen Unfall intensiver Pflege bedürfen, müssen bislang meist im Krankenhaus und – nachdem sie dort austherapiert sind – im Pflegeheim versorgt werden. Sobald sie rund um die Uhr von medizinischen Apparaten abhängig sind, ist eine Pflege zuhause in der Regel nicht möglich. Jetzt haben viele dieser Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, trotz schwerster Krankheit im vertrauten Umfeld zu bleiben – dank der neuen „Ambulanten Intensivpflege“ des ASB.


Nachfragen von Betroffenen waren der Anstoß Unfallopfer, Lungenkranke, Patienten nach Schlaganfällen, Kinder mit angeborenen Defekten, Menschen im Wachkoma oder mit einer Querschnittlähmung: Die Grunderkrankungen der Patienten, die der ASB jetzt pflegt, sind ganz unterschiedlich. „Den Anstoß gaben zunehmende Nachfragen von Betroffenen“, sagt Dennis Grovejahn, Initiator und Fachbereichsleiter der neuen Dienstleistung. „Zudem wird es vom Gesetzgeber gefördert, dass schwerstkranke Patienten unter bestimmten Bedingungen zuhause betreut werden. Daraufhin wurden wir aktiv und schufen die Voraussetzungen.“ Besondere Qualifikationen erforderlich Denn der neue Dienst ist zwar eng mit der etablierten Ambulanten Pflege des ASB-Kreisverbandes verzahnt, geht jedoch deutlich darüber hinaus. Häusliche Intensivpflege darf nur von examinierten Fachpflegekräften durchgeführt werden, z. B. Kranken-, Fachkranken- oder Altenpflegern und -pflegerinnen. Zudem sind für die Bedienung der medizinischen Geräte spezielle Schulungen des Personals erforderlich. Im Unterschied zur „normalen“ Ambulanten Pflege besteht bei intensiv pflegebedürftigen Patienten eine sogenannte Überwachungspflicht für alle wichtigen Vitalparameter. Urlaub trotz Abhängigkeit von medizinischen Apparaten Einige Patienten benötigen die Intensivpflege nur vorübergehend; weitaus mehr ihr Leben lang. Und für manche ist sie auch eine palliative Versorgung, die sie im Sterben begleitet. „Wir wollen maximale Freiheit und Lebensqualität für jeden Patienten“, so Grovejahn, „in Abhängigkeit von gesundheitlichem Zustand, Alter, Umfeld und persönlichen Möglichkeiten. So können die Pflegekräfte die Patienten durchaus auch zum Einkaufen, zu Freunden, ins Konzert oder gar in den Urlaub begleiten. Das funktioniert bei uns so gut, weil die Teams der verschiedenen Fachbereiche eng zusammenarbeiten – z. B. unsere Pflege-Experten mit dem Fahrdienst.“ Patienten blühen auf ASB-Kreisgeschäftsführer Markus Dolatka hat selbst jahrelang als Pflegefachkraft gearbeitet. Er ist beeindruckt von den Ergebnissen des neuen Angebots. „Selbst schwerstkranken Patienten sehen wir immer wieder an, wie sie sich in der vertrauten Umgebung besser entspannen und geradezu aufblühen. Nicht selten führt diese Entspannung zu einer den Umständen entsprechenden Verbesserung des Gesundheitszustandes.“ Die wichtige Rolle der Vertrautheit betrifft nicht nur die Umgebung, sondern auch das Pflegepersonal. Die Samariter und Samariterinnen achten bei der Pflegeplanung darauf, dass die Patientinnen und Patienten von den ihnen wohlbekannten Pflegekräften versorgt werden, damit ein gegenseitiger persönlicher Bezug entstehen kann. Kontakt Dennis Grovejahn Fachbereichsleiter Intensivpflege Tel.: 0 51 21 / 59 06-47 Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mehr Informationen: ASB-Kreisverband Hildesheim/Hameln-Pyrmont Hildebrandstraße 63 31135 Hildesheim Tel.: (0 51 21) 59 06 - 0 Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Web: www.asbhildesheim.de

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