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ichLiebe Leserinnen und Leser,

jetzt hat der Spiegel es wieder getan. „Unseren“ oder besser „unseren“ ehemaligen Ecki der Vorteilsnahme zu verdächtigen. Und sein größtes Kapital damit gefährdet: Unschuldig gucken. Denn das kann er oder ist ihm angeboren. Nie hat jemand in der Führungsriege einer Regierungsmannschaft so unschuldig gucken können wie Eckart von Klaeden. Deshalb hat VW, nee Daimler, aber VW hätte es auch sein können, ja angestellt. Mit unschuldig gucken die Leute für sich einnehmen. Als Cheflobbyist. Aber seitdem er dauernd in den Zeitungen und Magazinen verdächtigt wird, ist das nicht mehr so leicht. Da wird sich Daimler aber ärgern. Denn Herr von Klaeden verdient ja auch einiges und hat einen Vertrag. Den kann man nicht so einfach nach der gesetzlichen Frist kündigen. Eckart von Klaeden soll in einen Millardendeal zwischen Daimler und EADS noch während seiner Amtszeit involviert gewesen sein und wird wegen seines kurzfristigen Wechsels aus „Muttis Schatten“ nach Daimler als wohl gutdotierter Cheflobbyist, der Vorteilsnahme verdächtigt. Was Daimler bestreitet. Also, nicht den neuen Job, sondern das Klaeden was mit dem Anteilsverkauf von EADS (Luftfahrt- und Rüctungskonzern) zu tun gehabt hätte. Nun soll er auch noch für eine Spende in Höhe von 15.000 Euro an die CDU in Hildesheim von der Münchner Berenberg Bank gesorgt haben.

Die suchte gerade händeringend Sponsoren um den Wahlkampf des parteilosen Oberbürgermeisterkandidaten Dr. Ingo Meyer zu finanzieren (Die CDU nicht die Bank). Wenige Wochen später reiste Staatsminister Eckart von Klaeden zu einem Kongress der Hamburger Privatbank nach München und hielt eine Rede. Kostenlos! Und man weiß von Herrn Steinbrück, was so ein Vortrag kosten könnte. Anschließend besuchte er auf Einladung der Bank und jetzt kommts, auch noch das Münchner Oktoberfest und übernachtete in einem Hotel in Unterschleißheim. Der Vortrag sei kostenlos gewesen und auch die Kosten hätte man übernommen erklärte das Kanzleramt dem „Spiegel“. –

Herr Wulf steht gerade wegen 750,- Euro Hotelkosten die er beim Oktoberfest sich hat angeblich schenken lassen vor Gericht. Ach Ecki. – Die Spende und der kostenlose Auftritt in München, hätten nichts mit einander zu tun, ließ Eckart von Klaedens Anwalt energisch verlauten. Ist ja klar, man kommt aber ins Grübeln. Wieso spendet eine Hamburger Bank der CDU in Hildesheim Geld für den Wahlkampf. Woher kennen die Hildesheim? Und aus Hamburg sollen schon mal 30.000 Euro geflossen sein. Auch wenn die Vorwürfe sicher völlig unberechtigt sind – eine Hamburger Bank spendet Geld nach Hildesheim – der CDU – Hmmm – Wieso? Vermutlich übt der Hildesheimer CDU-Vorsitzende Frank Wodsack zu Haus vor dem Spiegel gerade unschuldig zu gucken. Liebe Leser, das wird alles geklärt. Nächstes Jahr.

Bis dahin Ihnen entspannte Festtage, mit Oma auf dem Sofa und stoßen Sie Silvester mit einem Gläschen Sekt auf ein konfliktfreies 2014 an.

 

Frohe Weihnachten, einen Guten Rutsch

und Alles Gute wünscht

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