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ichLiebe Leserinnen und Leser,

das Neue Jahr fängt ja gut an. Die Meldungen überschlagen sich. Michael Schumacher im Koma. Ganz schlimme Sache. Der Hype darüber jedoch auch. Da liegen nicht nur in Deutschland viele Leute in Koma – Lampedusa-Flüchtlinge ertrinken elendiglich, unzählige Unfälle, Krieg, Tote und Verletzte, doch tagelang liegt das Hauptaugenmerk aller Medien auf dem Schicksal des ehemaligen Formel 1-Stars. Mit Sondersendungen in Funk und Fernsehen. Insbesondere tut sich der inzwischen fast zum Schmuddel-Sender verkommenen RTL-TV dabei hervor. Nachdem sich aber am derzeitigen Zustand des Patienten nichts ändert und er 100%ig abgeschirmt wird, verschwinden die Meldungen auf die hinteren Seiten. Der Unglücksfall gibt nichts mehr her und solange Michael Schumacher nur so da liegt und nichts passiert, ist das weiterer Berichterstattung nicht wert. Übel.


Frau Merkel bricht sich das Becken an. Ist beim Skilaufen (behäbiger Langlauf) ausgeglitten. Sozusagen auf’n Po falla! (Das konnte ich mir nicht verkneifen.) Jetzt geht sie kurzfristig auf Stütze – will heißen sie braucht eine Krücke. Da steht ihr natürlich der neue Vizekanzler Engel Gabriel gern und helfend zur Seite. Springt für sie ein. Wenn sie springen lässt. Denn trotz ihrer Malaise bleibt sie öffentlich präsent und ihr Po weiterer Meldungen wert.

Und dann gleich der Aufstand um den Ex-Profi-Fußballer Thomas Hitzlsperger, der seine Homosexualität bekannt gab. Am Besten hat mir der Kommentar von Bayer-Star Arjen Robben gefallen: „Er ist homosexuell - und? Ich finde es ganz normal und natürlich. Ich kann ja hier auch sagen, ich bin heterosexuell. Ich sehe da kein Problem.“ Doch wer ereifert sich denn über sowas? Über ‘n Hetero. Solange ein schwules Coming-Out noch eine derart mediales Echo hervorruft, ist Normalität noch ganz weit weg. Und damit ist auch dieses Thema für mich mehr als durch.

Was bietet Hildesheim? Nix? Die neue Chefin des „Amtes für regionale Landesentwicklung Hildesheim-Weser“ ist noch nicht in Hildesheim angekommen. Zwar hat sie am Kreishaus ein Schild angebracht. arbeitet aber noch von Hannover aus. Ob die Region davon profitiert wird sich zeigen.

Gespannt sind die Hildesheimer auf ihren neuen Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. Der Rat der Stadt Hildesheim hat in der letzten Ratssitzung mit dem scheidenden Oberbürgermeister, schon mal ein Päckchen für ihn geschnürt, die der Verwaltung mit der Amtseinführung von Dr. Ingo Meyer vorgelegt werden soll. Inhaltlich geht es um Maßnahmen zur Straßensanierung, städtisches Gebäudemanagement, Verkehrskonzept und ähnliche städtische Aufgaben, die nach Meinung der Ratsmehrheit von der Verwaltung unter Kurt Machens liegen geblieben, bzw. nicht oder vermeintlich unzulänglich bearbeitet wurden. Indirekt also nicht nur eine harsche Rüge, man könnte fast sagen „A....tritt“, für die Verwaltung, namentlich Kurt Machens, sondern gleichzeitig eine unverhohlene Forderung nach Wahrnehmung ihrer Interessen an die Adresse des neuen, quasi von ihnen installierten Amtsinhabers.

Dr. Ingo Meyer hat in seiner Bewerbung eine enge Zusammenarbeit mit dem Rat stets betont, gleichzeitig auch immer auf seine politische Unabhängigkeit hingewiesen. Beobachter sind gespannt, wie er mit den im Papier genannten Forderungen umgeht, ohne den Anschein von Hörigkeit zu erwecken.

Am 26. Januar tritt Kurt Machens beim Neujahrsempfang im Rathaus, das letzte Mal in seinem Amt als Oberbürgermeister öffentlich auf. Herr Meyer wird auch da sein und Bürgermeister Ekkehard Palandt die Laudatio für den scheidenden Amtsinhaber halten. Eine offiziellen Abschied vom Rat der Stadt hatte Machens abgelehnt. Zu groß ist der Graben, der gerade in der jüngsten Vergangenheit gezogen wurde.

Herr Brummer ist auch da. Zu dessen weiteren Werdegang wird nichts vermeldet. Nach Machens Abgang wird von Rausschmiss keine Rede mehr sein und man wird über die Vergangenheit den Mantel des Vergessens werfen. Jedenfalls von meiner Seite.

„Tschüss Kurt!“, unsere Leser werden dich vermissen. Zunächst muss ein neues Archiv mit dem „Neuen“ aufgebaut werden. Herrn Machens haben wir in allen Variationen. Mal schauen wie sich Herr Dr. Meyer vor der Linse macht.

Ihnen liebe Leser für das kommende Jahr alles erdenklich Gute und –

bleiben Sie uns bitte gewogen

wünscht sich Ihr

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