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Neues vom Michel

Liebe Leserinnen und Leser,

es war einer jener Momente in der „die Welt den Atem anhält“. Die Nachricht von den schrecklichen Anschlägen in Paris. In Paris begangen, gegen Europa gerichtet. Inzwischen über 130 Menschen ließen ihr Leben, einige der fast 350 Verletzten ringen auch jetzt noch, eine Woche später, mit dem Tod. „Die Welt hielt den Atem an“ wie beim Olympia-Attentat 1972, am 11. September 2001 beim Terroranschlag auf das World Trade Center oder am 22. November 1963 als John F. Kennedy im Kugelhagel eines verwirrten Attentäters starb.

Liebe Leserinnen und Leser,

jetzt ist Ostern auch schon wieder vorbei. Der Frühling kommt mit Macht. Die Leute kommen aus dem Haus und die dicken Mäntel bleiben im Schrank. Das ist die Zeit um Party zu machen. Im Thetaer hat man mit der Eröffnungsfeier für das Jubiläumsjahr den Reigen eröffnet. In diesem Jahr gibts ja reichlich an Programm. Da hat man sich ganz viel einfallen lassen. Nicht nur die großen Sachen wie Pflasterzauber und Co. – nein, überall wird getanzt, gebastelt, werden Vorträge gehalten oder ein Publikum begeistert. Mal schauen wie sich der Tag der Niedersachsen gestaltet. Da hat ja nicht die Stadt Hildesheim die Federführung. Die hat das Land. Die Hildesheimer sind nur das ausführende Organ. Immerhin man rechnet mit etlichen zehntausend Besuchern. Das kann unserer Stadt nur gut tun. Nur, wenn dieses, unser Jubiläumsjahr vorbei ist – was kommt dann. Man gewöhnt sich an diese unablässige Feierei und die vielen fremden Gesichter in der Stadt. Und, völlig ungewöhnlich, die schauen auch noch fröhlich und viele lachen dabei. Hoffentlich haben wir 2016 auch wieder was zu lachen. Vielleicht gibts da ja ein Schützenfest. Es gibt Mitmenschen in Hildesheim, die glauben ganz fest an eine Renaissance des Schützenfestes. An einem festen Platz. Mit Kanalisation, Toiletten und allem was dazu gehört. Auch einem Riesenrad und großen Fahrgeschäften. Und nicht nur eins. Sondern Dutzende. Man sagt der Herr Oberbürgermeister wäre ein Fan von Schützenfesten. Das bin ich auch und hoffe auf 2016, spätestens 2017. Dann aber bestimmt. Mit allem PiPaPo.

Dran bleiben, meint

Ihr

Liebe Leserinnen und Leser,

da wird dauernd über fehlende Parkplätze geschimpft. Parkplatznot überall. An der Goslarschen Landstraße (Schuld hat das Klinikum), in der Oststadt (Schuld hat die Volksbank), in der Neustadt (Schuld hat die HAWK) – obwohl, da auf dem Universitäts-Campus ist jede Menge Platz. Aber warum sollen die ihre Studenten die in der Nähe alles zuparken, auch auf das Gelände lassen! Die zahlen doch nicht mal Studiengebühren. Immerhin, der Lehrkörper darf wohl. Oder auch nicht? Oder nur gegen Bares? Jetzt, im Jahr 1 nach Wegfall der Studiengebühr, ist man doch auf jeden Euro angewiesen. Kommt bestimmt noch. Wer zahlt bekommt einen Parkausweis. Mancher Grundstücksbesitzer in der Innenstatd macht ‘n guten Euro mit der Vermietung von Parkplätzen. Das ist wie eine Wollmilchsau die Eier legen kann. Keine Investition und der Rubel rollt trotzdem. Und der Hildesheimer Michel weint sich mit Lieschen Müller in den Schlaf. Doch das müsste alles nicht sein. Da brauchen wir kein Parkkonzept, das Herr Dr. Brummer nicht in der Schublade liegen hat, weil es keines gibt. Ist ja auch kein Geld für da. Also nicht mal für eine vorherige Analyse. Und das würde sich ja sowieso sofort wieder ändern, wenn die Arnekengalerie die Preise senken würde. Dann wäre das für die Katz’ sagt Dr. Brummer. Also gar nicht erst anfangen. Die anderen Betreiber könnten ja auch dann und wann die Preise ändern. Brauchen wir ja auch gar nicht. Hildesheim hat doch ein Park-Leit-System. Bitte? Noch nie was von gehört? Da machen Sie doch mal die Augen auf. An vielen Einfallstraßen stehen doch die Schilder. Da steht drauf P a r k-L e i t-S y s t e m. Da draufgemalt sind ein paar Flächen in Schlüpferrosa und Strumpfbandblau. Ein Tschitscheringrün ist auch dabei. Was will uns das sagen? Keine Ahnung. Wenn man anfängt sich darüber Gedanken zu machen, ist man schon vorbei. Aber Park-Leit-System kann man lesen. Mehr nicht. Was, wann, wo – Fehlanzeige. Steht ja auch nichts von drauf. Nur Farben und P a r k-L e i t-S y s t e m. Der durchschnittliche Hildesheimer kennt seine Pappenheimer. Der weiß, dass es in Hildesheim keine kostenlosen Parkplätze gibt. Hallo, die Schilder sind für Auswärtige und Touristen. Denen wird vorgegaukelt es gäbe sowas in Hildesheim. Zack, vorbei. Da stand doch was! Eben. Aber was? Liebe Leser suchen Sie weiter. Oder nehmen Sie den Bus. Nicht ärgern. Sonnige Feiertage und viele bunte Ostereier im Korbwünscht Ihnen

Ihr

ichLiebe Leser,

heute morgen, es ist Mittwoch der 12.Februar, lese ich in der Tageszeitung, ja, die lese ich jeden Morgen ausgiebig, auf der Seite „Wirtschaft“, die Überschrift >Deutsche geben so viel aus wie noch nie< und im Text „Im vergangenen Jahr stiegen die Konsumausgaben nominal um 2,5% auf 1,57 Billionen Euro...“. Ich gebe zu, ich benutze das Wort „nominal“ auch ab und zu, so gefühlsmäßig – aber da habe ich doch erst mal nachgeschlagen, was das im Zusammenhang mit Geld (Konsumausgaben, Moos, Penunse, Kohle) heißen soll. Aha, nominal heißt: Ohne Berücksichtigung der Inflationsrate. Die lag 2013 bei 1,48%. Also stiegen im Durchschnitt die Preise um diesen Prozentsatz oder andersum unser Geld wurde um diesen Satz weniger Wert. Betrachtet man das in Bezug auf Zinssätze für risikolose Geldanlagen (Sparbuch, Festgelder), die der Normalbürger bevorzugt, Ausnahme Uli Hoeneß, so ergibt sich ein negativer Real-Zinssatz für Geldanlagen mit überschaubaren Risiko. Daran wiederum ist Herr Draghi von der Europäischen Zentralbank (EZB) schuld, der bereits Mitte 2013 den sogenannten Leitzins auf 0,50 Prozent senkte (historisches Tief), um einigen europäischen Ländern wie Griechenland, Irland oder Portugal, die Kreditaufnahme zu ermöglichen. Im Oktober 2013 legte die EZB sogar nach und senkte den Leitzins auf 0,25 Prozent.

MichelLiebe Leserinnen und Leser,

der Hamburger Sportverein im Abstiegsstrudel (man erwägt Herrn Magath um Rat zu bitten), Werder Bremen nicht weit entfernt (die träumen noch von glückseligen Europa-Cup-Zeiten), in Berlin bröckelt Herr Wowereit, der ADAC lügt, die Bundestagsabgeordneten wollen ihr Einkommen aufstocken und Herr Wulf kann sich plötzlich erinnern. Ach ja und Hildesheim hat einen neuen Oberbürgermeister – wenigstens eine gute Nachricht. Ins Ausland wollen wir gar nicht schauen. Ich sage nur Schweiz. Sollen die Schweizer doch ihren Käse alleine essen. Bei uns zu Hause gibt es ab sofort nur noch Milchprodukte von heimischen Kühen. Und die Schweizer Fussball-Nationalspieler sollten sich darauf besinnen wo sie herkommen und ihre Pässe zurückgeben. Dann hat die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft etwa das Potential eines deutschen Landesligisten (Entschuldigung liebe Landesliga). Nun, vermutlich kommen wir ohne die Schweiz aus. Aber die ohne uns?

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Die nächste Ausgabe wird online gestellt am:

25.11.2017 - 00:01 Uhr

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