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Die neuhochdeutsche Form Nelke hat sich über neilke aus mittelniederdeutsch negelke entwickelt. Das mittelniederdeutsche Wort ist wie auch mittelhochdeutsch negellīn eine Verkleinerungsbildung zu dem unter Nagel behandelten Substantiv und bedeutet also eigentlich ‚Nägelchen, Näg[e]lein‘. Sowohl mittelniederdeutsch negelken als auch mittelhochdeutsch negellīn bezeichneten zunächst die Gewürznelke, d. h. die aus Übersee stammenden getrockneten Blütenknospen des Gewürznelkenbaums, die in ihrer Form Ähnlichkeit mit einem kleinen Nagel haben. Im 15. Jh. wurde das Wort dann auf die Gartennelke übertragen, weil die Blume einen gewürznelkenartigen Duft hat. Aus: Duden – Das Herkunftswörterbuch, 5. Aufl., Berlin 2013

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