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Vor allem Frauen stören sich an zu tiefem Ausschnitt im Büro

Stinker

Vor allem Frauen stören sich an zu tiefem Ausschnitt im Büro
• 91 Prozent der Befragten empfinden müffelnde Kollegen als unangenehm
• Mehr als 80 Prozent stören sich an ungepflegten Haaren
• Knapp zwei Drittel nervt zu lautes Reden und Telefonieren
• 52 Prozent meinen, die eigenen Kollegen nicht zu belästigen

Wer im Büro arbeitet, verbringt häufig viel Zeit mit den Kollegen. Dabei gibt es viele Dinge, die täglich nerven – von der Kleidung über das Verhalten bis hin zum Geruch. Eine im Auftrag der ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG durchgeführte forsa-Umfrage offenbart, was die Deutschen im Büro am meisten stört.


Frauen stören sich mehr an tiefen Ausschnitten und kurzen Röcken als Männer Was die bürotaugliche Kleidung von Frauen und Männern betrifft, sind die Deutschen mehrheitlich einer Meinung. Bei Frauen ist ein zu sexy Outfit verpönt: Insgesamt empfinden 66 Prozent aller Befragten einen sehr tiefen Ausschnitt als unpassend, 63 Prozent stört ein zu kurzer Rock. Dabei geben deutlich mehr Frauen als Männer an, dies passe nicht ins Büro (kurzer Rock: 70 zu 58 Prozent, tiefer Ausschnitt: 73 zu 61 Prozent). Männer sollten sich weder mit kurzen Hosen noch mit Motiv-Krawatten oder Sandalen im Büro blicken lassen: Drei Viertel (75 Prozent) aller Befragten geben an, kurze Hosen seien unpassend. Motiv-Krawatten (61 Prozent) und Sandalen (57 Prozent) werden von den Deutschen ebenfalls als modischer Fauxpas eingestuft.

Die Hälfte aller Befragten findet zudem, dass Frauen im Büro nicht übermäßig viel Schmuck tragen sollten. Körper-, Mund- und Tabakgeruch stören empfindliche Nasen in Deutschlands Büros Bei der Frage, welche Gerüche sie persönlich bei Kollegen im Büro am ehesten als störend empfinden, gaben 91 Prozent aller Befragten Körpergeruch, beispielsweise nach Schweiß, an. Mehr als drei Viertel (76 Prozent) benannten außerdem Mundgeruch, dicht gefolgt vom Geruch nach Tabak mit 71 Prozent. Knapp zwei Drittel (63 Prozent) fühlen sich durch zu starkes Parfüm anderer gestört.

Auffällig ist, dass Frauen die empfindlichere Nase haben: Sie geben öfters an, Gerüche bei Kollegen im Büro regelmäßig als störend wahrzunehmen. Ungepflegte Haare und zuviel Make-up bei Frauen und Männern unbeliebt Sowohl bei Frauen als auch bei Männern achten die Deutschen auf die Haare: 88 Prozent der Befragten empfinden ungepflegte Haare bei Männern als unpassend, bei Frauen sind es 83 Prozent. Insgesamt sind Frauen auch hier empfindlicher – sie stören sich häufiger als Männer an ungepflegten Haaren der Kolleginnen und Kollegen. Zu viel Make-up bei Frauen kommt weder beim weiblichen noch beim männlichen Geschlecht gut an: Insgesamt 58 Prozent finden, dass ein sehr starkes Make-up nicht ins Büro passt.

 

„Generation Handy“ an steten Geräuschpegel gewöhnt

Auf die Frage, von welchen Geräuschen ihrer Kollegen sie sich am meisten gestört fühlen, gaben 60 Prozent der Befragten lautes Telefonieren an. Fast ebenso viele (58 Prozent) nervt ständiges Gerede. Persönliche Ticks wie Trommeln mit den Fingern und Klicken mit dem Kugelschreiber oder einem anderen Stift kommen auf 54 beziehungsweise 47 Prozent. Durch ständiges Räuspern fühlen sich 42, durch Singen oder Summen 39 Prozent belästigt. Mit 35 Prozent ist die Zahl derer, die sich an Klingeln oder Vibrieren von Handys und Smartphones stören, vergleichsweise gering. Hierbei fühlen sich Büroangestellte ab 45 Jahren jedoch deutlich häufiger durch die Geräusche belästigt als jüngere Erwerbstätige.

Irvin Stahl, ROLAND-Partneranwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht von der Düsseldorfer Kanzlei Peters Rechtsanwälte, erklärt: „Unangemessene Kleidung, störendes Verhalten oder unangenehme Körpergerüche im Büro haben in der Regel zwar nicht gleich arbeitsrechtliche Maßnahmen zur Folge. Allerdings können diese Punkte das Betriebsklima erheblich belasten und ein unbeschwertes Arbeitsverhältnis gefährden. Wer sich mit einer entsprechenden Situation konfrontiert sieht, holt am besten rechtlichen Rat ein. So lassen sich Konflikte vermeiden und mögliche arbeitsrechtliche Konsequenzen besser abschätzen.“

Übrigens: Es nerven nur die anderen. Ein weiteres interessantes Ergebnis der Umfrage: In der eigenen Wahrnehmung nerven nur die anderen. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Befragten glaubt, dass sich die Kollegen durch die eigene Person nicht gestört fühlen, sei es durch nervige Angewohnheiten, Verhaltensweisen, Kleidungsstil, Parfüm oder Körpergeruch.

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