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Metropolitan Museum of Art in New York eröffnet Hildesheimer Ausstellung

DomschatzErstmals erlebt Amerika mit der Präsentation des Hildesheimer Domschatzes eine Ausstellung dieser Art. Dies machte der Direktor des Metropolitan Museum of Art (MET), Thomas P. Campbell, am Montag in New York zur Eröffnung der Ausstellung “Medieval Treasures from Hildesheim” (Mittelalterliche Schätze aus Hildesheim) deutlich. “Das Metropolitan Museum besitzt eine lange Tradition bedeutender Ausstellungen aus Leihgaben mittelalterlicher Kunstschätze”, sagte Campbell und nannte als Beispiele frühere Schauen mit Schätzen aus San Marco in Venedig, der Abtei von Saint-Denis oder dem Vatikan.


“Die Leihgaben aus Hildesheim stechen jedoch selbst in diesem glanzvollen Kontext hervor”, so Campbell. Rund 50 ausgewählte Exponate sind von heute an bis zum 5. Januar 2014 im MET zu sehen. Gezeigt werden beispielsweise illuminierte Manuskripte aus ottonischer Zeit, Silber- und Goldkunstwerke aus der Zeit Bischof Bernwards sowie das Taufbecken aus dem Hildesheimer Dom. Gemeinsam mit dem Dom gehört der Domschatz zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Direktor des MET ist begeistert: „Die Reliquienschreine aus dem 12. Jahrhundert und die bronzenen Gusswerke aus dem frühen 13. Jahrhundert gehören zu den erlesensten existierenden Werken aus dem Mittelalter.“ Campbell ist stolz, diese Ausstellung im Jubiläumsjahr seines Hauses präsentieren zu können: The Cloisters, die Abteilung des MET für die Kunst und Architektur des mittelalterlichen Europas, feiert in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen. Ein weiteres Glanzlicht der Schau: Der Ausstellungskatalog in englischer Sprache über Hildesheim und seinen Schatz. Auch die Hildesheimer Delegation, die zur Ausstellungseröffnung nach New York gekommen war, zeigte sich stolz auf die überwältigende Resonanz der Amerikaner. Weihbischof em. und Domdechant Hans-Georg Koitz und Professor Dr. Michael Brandt, der Direktor des Dommuseums Hildesheim, sind sich einig: “Es ist uns eine Ehre und große Freude mitzuerleben, wie respektvoll und ehrfürchtig unser Hildesheimer Domschatz hier in Amerika gewürdigt wird.” Die Schau sei die Frucht einer jahrelangen hervorragenden Zusammenarbeit Domschatzzwischen dem Dommuseum und dem MET und lasse auch für die künftige Kooperation hoffen. Koitz und Brandt standen anlässlich der Ausstellung mitten in New York vor der Trinity-Church, einer der bekanntesten Kirchen der Stadt, dem ARD-Auslandsstudio Rede und Antwort. Brandt: “Ich bin stolz, dass unseren wirklich einmaligen Schätzen hier so eine hohe Anerkennung gezollt wird.” Und Weihbischof Koitz ergänzte: “Ich wünsche der Ausstellung viele interessierte und begeisterte Besucher.”

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