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Hildesheimer Michel (Archiv 2013)

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hildesheimer michelLiebe Leserinnen und Leser, jetzt hat er getan, was er schon längst hätte tun müssen. Gleich nachdem die gegen ihn angestrengte Anklage öffentlich wurde. Eckart von Klaeden hat sich aus dem CDU-Präsidium zurückgezogen. „Ich habe meine Aufgaben schon vor dem Antritt bei meinem neuen Arbeitgeber ruhen lassen!“, lässt er dazu wissen. Ja, mein Gott und warum ist er dann nicht gleich zurückgetreten. Wenn er doch da sowieso nichts mehr gemacht hat? Merkwürdig. Die Anklage jedenfalls bleibt bestehen: Verdacht auf Vorteilsnahme im Amt. Bei seiner neuer Aufgabe bei Daimler, die Leitung der „Abteilung Politik und Außenbeziehungen“, drängt sich dieser Verdacht nahezu auf. Die beinhaltet ja nichts anderes, als dass er u.a. versucht, seine Parteifreunde auf die Linie Daimlers einzustimmen. Mal schauen was bei rauskommt.

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hildesheimer michelLiebe Leserinnen und Leser,

es ist vorbei. So gut wie alle Plakate sind weg von den Laternenpfählen. Ich werde nicht mehr am frühen Morgen von irgendwelchen scheinbar wohlgelaunten Gesichtern angegrinst. Kein faltenloser Trittin mehr, keine Kanzlerin die mir Glück verkündet und auch die Herren Machens und Meyer sind verschwunden. Herr Machens hat mich ja seit seinem erneuten Amtsantritt verfolgt. Quasi von der ersten Ausgabe an. Seither keine Ausgabe ohne Herrn Machens. Oft in mehrfacher Ausfertigung. Ich werde ihn vermissen. Andere vielleicht auch. Sollte ich vielleicht so eine kleine Gedenktafel entwerfen? In Memoriam? In jeder Ausgabe? Zukünftig wird Herr Dr. Meyer seinen Platz einnehmen.

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Liebe Leserinnen und Leser, ich ahne Schreckliches. Wir, also die mir Angetraute nebst unserer Redakteurin Bella R., urlauben gern im Süden unserer Republik. Manchmal ein wenig darüberhinaus. In Südtrirol oder am „Lago die Garda“, dem Geburtsort von Bella. Das könnte künftig kosten. Ich vermute nämlich, der Herr Seehofer wird missverstanden. Mit seiner Forderung „PKW-Maut für Ausländer“, ohne die er einen Koalitionsvertrag mit der CDU, bei einem Gewinn der Bundestagswahlen, nicht unterschreiben will, meint er gar nicht die EU-Ausländer. Er meint uns, die Preußen, die Deutsch-Ausländer, die dann künftig Wege-Zoll zahlen sollen. Und Frau Merkel muss dann täglich um 9.00 Uhr zum Rapport antreten, in der sie Ihre Direktriven von „Kini“ Horst per Videokonferenz erhält.

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Liebe Leute,

langsam gehen mir die Grünen auf den Sack. Jetzt kommt Frau Künast mit einem „Veggie Day“ daher, den sie möglichst allen öffentlichen Kantinen, Mensen und Kindergartenspeisungen verordnen möchte.Also mal ehrlich, ich möchte immer noch selbst entscheiden ob ich ein ordentliche Bulette (Boulette, Frikadelle, Hamburger) mit viel Senf oder ein als solche verkleidetes Stück Tofu auf den Teller bekomme. Nachdem inzwischen sowieso alle Parteien, vorneweg die regierende Koalition CDU/CSU/FDP (Atomausstieg/Energiewende), die großen Themen der Grünen be- und umgesetzt haben, kommen sie mit immer mehr Ge- und Verboten daher. Die ehemals von Selbststrickpullover- und Sandalenträgern gegründete Selbsthilfegruppe, die heute vorwiegend aus Akademikern der gehobenen Mittelklasse getragen wird, sieht ihr Selbstverständnis inzwischen so scheints, in einem oberlehrerhaften „Das darf man nicht.“, wobei mit „man“ global gleich das ganze deutsche Volk gemeint ist. Rauchverbot, Heizpilzverbot, Fernsehverbot, Computerverbot, Nachtflugverbot, und und und...

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Liebe Leserinnen und Leser,

ich habe eben mal nachgezählt. Der Oberbürgermeister Kurt Machens ist in diesem Blatt acht Mal abgebildet. Der braucht gar kein Facebook oder sowas. Kommt man irgendwo hin, Herr Machens ist schon da. Und immer am Lächeln. Und immer bemüht. Steht Oma an der Straße, schon kommt Kurt und bringt sie rüber, ob sie will oder nicht. Genau das ist eines seiner kleinen Probleme, wegen denen er oft angefeindet wird. Nicht weil er zwanghaft alte Omas über die Straße bringt.

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Bahnhof 2013Ich bin ganz aus dem Häuschen: Räte sind gekommen und gegangen. Dezernenten und Oberstadtdirektoren haben sich daran fast zerschlissen. Böse Worte, gar Drohungen gab es. Und die jeweiligen Protagonisten gaben sich der Lächerlichkeit preis. Menschenketten durch die Stadt, Demonstrationen – nichts hatte genutzt. Aber jetzt ist es tatsächlich passiert. Nach jahrzehntelangem Tauziehen, festen Verträgen die nicht eingehalten wurden, abgesprungenen Investoren und und und...

Der erste Spatenstich ist getan. Trotz Ankündigung ohne viel Zuschauer. Wer sollte daran auch glauben. Wäre es April gewesen, hätte man die Meldung mit einem müden Lächeln, für einen ganz schlechten Scherz gehalten. Aber es stimmt, wie das Foto beweist. Drei Herren an einem Riesenspaten. Mit kühnem Blick, die leuchtende Zukunft für Hildesheim in den Augen.

In grauer Vorzeit wurden dem staunenenden Volke allerdings noch bunte Pläne unter-breitet. Seht her, dass wird ja so schön. Namhafte Architekten malten bunte Bilder. Am, um und vom Bahnhof. Natürlich nicht umsonst! Nicht nur nach einem Tor zur Stadt sah das aus. Für den Hildesheimer Michel war es das Tor zur Welt. Die Wünsche der meisten Hildesheimer Bürger haben sich inzwischen auf das Wesentliche eingependelt. Sauber und praktisch sollte es schon werden. Aber sonst ist man heute dankbar wenn überhaupt etwas passiert. Und da darf man gespannt sein.

Das Gebäude bleibt. Da ist die Deutsche Bahn für verantwortlich. Statt Information und Bildung, Imbiss und Bier. Künftig am Eingang. Und auch sonst solls recht kommerziell zugehen. Die "bespielbare" Fläche wird vergrößert. Innen ganz auf Konsum und Kommerz ausgerichtet. Hildesheims schon gebeutelter Handel und die kleinen Gastronomen werden nicht so davon erbaut sein, wenn die Reisenden bereits bei der Ankunft "abgegriffen" werden. Doch was solls. Frau Kuhne ist's erstmal egal wo die Gewerbesteuer herkommt.

Schau'n mer doch erstmal was die starken Vier (SVHI, EVI, DB und OB) da zu Stande bringen werden. Egal wie es wird. Der Bürger wird erstmal dankbar dafür sein. Es kann ja nur besser werden. Wahrlich ein grandioser Tag, der einen besonderen Eintrag ins Geschichtsbuch der Stadt Hildesheim wert ist

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Hildesheimer MichelLiebe Leserinnen und Leser,

die CDU wird ja im Augenblick so richtig gebeutelt. Da mag augenblicklich wohl niemand in der CDU mit Frank Wodsack tauschen. Und der hatte sich seinen ersehnten Aufstieg sicher auch anders vorgestellt. Das Partreigericht will die Wahl von Herrn Meyer, die keine Wahl war, wiederholen lassen und dann teilt Ecki auch noch mit, dass er sein Bundestagsmandat niederlegt. Was ist da nur passiert. Hat „Mutti“ ihren Liebling in die Ecke gestellt? Kein Ministerposten im Schattenkabinett oder wenigstens einen Diplomatenposten irgendwo, wo es warm ist, die Kinder auf die internationale Schule gehen können und für die Gattin ebenfalls eine adäquate Arbeitsstelle ansteht? „Staatsminister bei der Kanzlerin“ – heiß ja auch nix. Was das wohl ist. Wuselt Eckart von Klaeden da immer in ihrer Nähe rum? Aktentasche tragen, Käffchen reichen, Jäckchen richten?

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Am frühen Morgen lese ich die Tageszeitung. Warum auch nicht? Es steht ja was drin. Und es vertreibt mir die Zeit, während ich in Ruhe mein Wurst- oder Käsebrot verspeise. Zwischendurch kommt unsere Bella und verlangt ihre morgendliche Scheibe Salami, die sehr klein ausfällt, da unsere treue Freundin gut zwei Kilogramm Gewicht zu viel auf den Rippen hat. Was wollte ich jetzt? Ach ja, heute morgen konnte ich schmunzeln. Dem Redakteur eines Beitrages ist ein "Tipp"-Fehler unterlaufen. Ein Fehler, den ich ähnlich auch schon gemacht habe. Er hat ein "w" vergessen. Ein simples "w", "Was solls!", wird der geneigte Leser denken. Doch ein recht folgenschweres "w". "Feuerwehrmänner wischten sich die Schweißperlen von der Stirn" – und nun lassen Sie mal das "w" weg. Genau. Kurzzeitig hatte ich ein ekliges Bild vor Augen, konnte mir aber das Schmunzeln nicht verkneifen.

Ähnliches ist mir vor Jahren passiert. Bei einem Bericht über "Schießwettbewerbe", habe ich den Platz von "i" und "e" vertauscht, was mir den Unmut einiger Hildesheimer Schützen einbrachte. Sie versicherten glaubhaft keine Wettbewerbe im Sch..... abzuhalten. Was ich ihnen auch ohne weiteres geglaubt habe. Es wurde von mir eine "Gegendarstellung" in einer der nächsten Ausgaben verlangt. Was ich verweigerte. Man stelle sich vor ich hätte schreiben müssen "Sch...wettbewerbe waren ein Fehler" oder "Tut uns leid: Schützen sch..... nicht". Naja, damals lebte ich noch in einer Großstadt, da hätte so etwas nicht passieren dürfen. Hier nochmal meine Entschuldigung und ich versichere an dieser Stelle ausdrücklich: "Schützen schießen!" In einer Kleinstadt kann so was jedenfalls schon mal passieren. Daher will ich von der Tageszeitung auch keine Gegendarstellung. Feuerwehrleute haben Schweißperlen auf der Stirn und keine – na Sie wissen schon.

Schönen Tag noch

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Hildesheimer MichelLiebe Leserinnen und Leser,
es ist einige Zeit her, da mailte ich meinem Sohne: „Wenn du bei XXY zu Besuch bist, erzähl nicht soviel von zu Hause, wie du es sonst immer machst. Da wird sonst zuviel getratscht!“ Und tippte auf „allen antworten“, übersah dabei aber, dass im Empfängerkästchen die Mailadresse eben desjenigen stand, den mein Sohn besuchen wollte. Ich beantwortete also eine Mail meines Sohnes, in dessen Verteiler auch die Person stand, die er besuchen wollte. Will sagen – peinlich, peinlich, peinlich. Die Person, die meine Mail bekam ist, „Gott, sei Dank“, ganz patent und sah mein Anliegen im Grunde genauso. Es gab keinen Erklärungsnotstand. Aber stellen Sie sich mal vor, sowas passierte einer Person öffentlichen Interesses, die sowieso gerade im Kreuzfeuer der öffentlichen Meinung stünde. Stellen Sie sich mal vor, sie seien der Absender, und da stünde in der Mail nicht so etwas Banales, wie ich es schrieb.

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Meine Herren, was haben wir uns aufgeregt:

Da wird mit zig Milliarden gebürgt für ein Zypern, dass sich als Steuerparadies bei russischen Oligarchen angebiedert hat. Wir haben Herrn Depardieu und Herrn Putin verteufelt, ob der russischen Staatsbürgerschaft für den dicken Franzosen, auf dass er sich den französischen Steuergesetzen entziehen könne. Und was machen die schwerreichen deutschen Industrieellen, Banker und, ja und was machen deutsche Wurst- und Fussballbosse? – Bringen ihr Geld in die Schweiz, nach Luxermbourg oder bunkern es in irgendwelchen Briefkästen auf den Cayman-Inseln. Herr Hoeneß hat seine Kohle in die Schweiz gebracht. Als es schien, seine Geheimnisse seien da doch nicht mehr so sicher, hat er die Reißleine gezogen. Sich selbst angezeigt. In der Hoffnung straflos auszugehen. Zu spät? Man weiß es nicht. Jedenfalls ist Hoeneß kein Steuer“sünder“ – Ulrich Hoeneß ist ein Betrüger, wenn sich alles bewahrheitet was behauptet wird.

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ichLiebe Leserinnen und Leser,

Herr Dr. Ingo Meyer ist in den letzten Wochen das Top-Thema gewesen. Von einer Findungs-Kommison aus einem Gremium von SPD, CDU und Grünen, wurde eine würdiger Gegener für Kurt Machens gesucht. Bei der politischen Konstellation musste es natürlich ein Parteiloser sein. Nun, jetzt hat man ihn aus dem Hut gezaubert. Obs hilft, den amtierenden OB abzusägen – man wir sehen. Jedenfalls tut sich Meyer nicht unbedingt einen Gefallen. Mal abgesehen, dass er am Monatsende ein paar Euro weniger in der Tasche haben wird, obwohl der Obulus eines OBs sollte doch ganz erklecklich sein, übernimmt er die Verantwortung für eine hochverschuldete Stadt.

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Hildesheimer MichelLiebe Leserinnen und Leser,
jetzt ist es raus. Dr. Ingo Meyer heißt der Mann, den der CDU/Grüne/SPD-Oberbürgermeisterfindungs-Verbund aus dem Hut gezaubert hat. Und der, so scheint es, will es auch machen. Apropos machen... genau jener, der Herr Machens hat sich immer noch nicht erklärt. Ganz anders der Herr Wodsack. Der sieht sich nach seinem Landtags-Wahldesaster plötzlich auf der Hit-Liste der CDU wieder ganz oben.

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19.08.2017 - 00:01 Uhr

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