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Hildesheimer Michel (Archiv 2012)

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Hildesheimer MichelLiebe Leserinnen und Leser,
tja, das ist so eine Sache mit den Nebeneinkünften. Zum Leidwesen der SPD will das Thema einfach nicht aus den Medien weichen. Immerhin ist man inzwischen bei schlappen 2 Mios, die da der Herr Steinbrück als „Nebenverdienst“ angibt. Das ist ja an sich nicht verwerflich. Wenn man es bekommt. Und immerhin, als ehemaliger Ministerpräsident, ehemaliger Finanzminister oder Buchautor hat man einiges in die Waagschale zu werfen. Und Peer Steinbrück ist das in Personalunion. Bundestagsabgeordneter und Aufsichtsrat noch dazu. Da hat man eine Menge zu erzählen. Und versteuert soll auch alles sein. Herr Gabriel will Öl auf die Wogen schütten und relativiert das am Verdienst der Kanzlerin.

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Hildesheimer MichelLiebe Leserinnen und Leser,
nun müsste ich ja eigentlich etwas bedeutsames zum Genossen Steinbrück sagen. Jeder tuts – ich auch. Der Peer, es ist nicht lange her (Reim), war auf Vorlesungsreise und machte auf Einladung einer hiesigen Bank, Station im Van der Falk. Bereits damals, im Februar vergangenen Jahres, stellte einer der Journalisten leise die K-Frage. Der Herr Steinbrück wehrte nicht ab, sondern beschwor das Profil eines Kanzlers herauf, wie er ihn sich würde vorstellen können. Fein schälte er ein Profil heraus. Schemenhaft sah man ihn bereits vor sich, diesen idealen Kandidaten. Intelligent, eloquent, sozial, akademisch, mutig – schemenhaft erkannte ich ihn bereits damals. Er saß vor mir.

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Hildesheimer MichelLiebe Leserinnen und Leser,
wenn ich bei uns in Ochtersum die Kurve kurz vor Zuhause zu eng fahre, peitschen mir Zweige gegen das Fahrzeug. Das ist eine wehrhafte Rose. Die könnte mir mit ihren Dornen, Kratzer in den Lack machen. Daher nehme ich diese Kurve nicht ganz so eng. Das habe ich gestern auch gemacht und stand frontal dem Stadtbus gegenüber, der wegen parkender Autos ebenfalls einen Schwenk gemacht hatte. Wir beide hatten wenig Fahrt drauf (die Autos), bremsten (die Fahrer) und schauten uns verstört durch die Windschutzscheibe an (die Fahrer). Das wirft bei mir zwei Fragen auf. Wenn ich die Kurve >als ordentlicher Verkehrsteilnehmer< enger nehme und mein Lack kaputt geht, wer zahlt dann?

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Hildesheimer MichelLiebe Leserinnen und Leser,
jetzt kann ihm keiner mehr kommen, dem Herrn Dr. Brummer. Alle Eventualitäten sind abgesichert. Monate schlafloser Nächte und 18.000 Euro später, ist die Sorge um ahnungslose Schwimmer, die in der Tonkuhle von plötzlich auftauchenden, dicken Betonbrocken hätten erschlagen oder sich vom Seeboden lösenden Eisenteilen hätten aufgespießt werden können, endlich vorbei. Das THW hat jetzt Bojen ausgebracht (habe ich schon am 05. Mai d. J. vorgeschlagen) und ein scheinbar gefahrloses Areal abgeteilt. Aber der erhobene Zeigefinger bleibt: „Hallo, ihr schwimmt aber auf eigene Gefahr. Ich bin unschuldig, wenn ihr irgendwo anbummst!“ Dafür wurde ein Schild in Einzelanfertigung bemalt. In Farbe.

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Hildesheimer MichelLiebe Leserinnen und Leser,
wissen Sie was ein „Schlüpfer“ ist? Eine Kollegin schrieb jüngst, „Schlüpfer“ gehöre zu den vom Aussterben bedrohten Wörtern. Also ich benutze das Wort. Nicht oft. Ich bezeichne damit zuweilen das Wäscheteil, das Damen unter Rock oder Hose tragen. Bei mir ist das „männliche“ Pendant schlicht die Unterhose. Jüngst teilte ich meiner Frau mit „Deine Schlüpfer sind trocken“. Diese herrlich leichten Teile hingen an einer dafür vorgesehenen, von außen nicht einsehbaren Stange. „Ich trage keine Schlüpfer!“, kam es postwendend von der Dame meines Herzens. „Oho“ – was will sie mir mitteilen? Ein, mit einem etwas spitzen Unterton, vorgetragenes „Ich trage Slips, Pants oder Höschen!“ beendete meinen nicht unerfreulichen Gedankengang abrupt.

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Hildesheimer MichelLiebe Leserinnen und Leser,
es wird ernst. Es ist ziemlich sicher, unsere Zivilisation geht unter. Also jetzt nicht morgen oder in einer Woche. Also erstmal wird es mehr Menschen auf der Welt geben. Kluge Leute haben mal hochgerechnet – 2040 wird die Weltbevölkerung bei 8,1 Milliarden ihren Höchststand erreichen, dann aber zurückgehen. Das ist auch gut so, denn andere, die was davon verstehen, sind zu dem Schluß gekommen, dass bei dem derzeitigen Verbrauch an Energien und Rohstoffen, im Jahre 2052 unumgänglich alle Reserven erschöpft seien. Kein Öl, kein Erdgas mehr, die Atmosphäre von Treibhausgasen gesättigt und unumkehrbar verseucht. Also ich wäre dann knapp um die 100 Jahre. Das heißt, die Generationen nach mir, müssen sich unmittelbar damit herumschlagen.

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Hildesheimer MichelLiebe Leserinnen und Leser,
diese Stadt hat schon ihre Malaise mit den Badegelegenheiten. Noch sind keine Bäder geöffnet, da geht es schon los. Die Stadt verbietet das Baden in der Tonkuhle. Was steckt dahinter? Jahrzehntelang ist der Ort für die Bewohner der Marienburger Höhe, für die Studenten dort, einen Oase der Entspannung. Plötzlich wird mit Betonteilen gedroht die unter der Wasseroberfläche lauern. Warum? Ist die Begründung nur vorgeschoben. Kann es sein, dass man die Kosten für die Reinigung und Instandhaltung der Flächen sparen will? Zweifellos hinterlassen eine Menge unliebsame Zeitgenossen dort die Reste ihres Aufenthaltes: Flaschen, Tüten, Kippen, Asche von Grillkohle – es sieht oft nicht schön aus.

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Hildesheimer MichelLiebe Leserinnen und Leser,
war’n Se schon... – es scheint für niemanden ein anderes Thema zu geben. Die neue Arneken-Galerie. „War’n Se schon in der neuen Arneken-Galerie?“ „Ja, mehrfach.“ „Und?“ „Mmmh, weiß nich, also, architet... (dingsbums – Anm. d. Red.), also, so von der Bauweise ja gut gemacht. Aber wissen Sie, das Feuerzeugbenzin war mir gerade ausgegangen. Meinen Sie, in diesem Riesending hätte ich einen Laden für Feuerzeugbenzin gefunden.“ – So oder so ähnlich verlaufen die Gespräche.´Als wenn es nichts anderes gäbe. Oder diskutiert im Augenblick irgend jemand über Politik? Herr Machens samt Ratsmannschaft, könnten doch im Augenblick entscheiden was sie wollten.

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Hildesheimer MichelLiebe Leserinnen und Leser,
meine Mitarbeiterin Bella R. hat sich richtig ins Zeug gelegt. Nachdem in der letzen Ausgabe ihre Kolumne schnöde vergessen wurde, hagelte es tatsächlich Proteste. Und da hat sie heute mal ein paar Zeilen mehr geschrieben. In der ihr eigenen Art gab sie mir zu verstehen, „die Leute lieben mich – ich brauche mehr Platz – nun gut. Immerhin hat sie sich, wie üblich auf ihre Familie beschränkt. Eigentlich wollte Sie sich der Oscar-Verleihung widmen. Sie liebt die Welt der Reichen und Schönen. Ihre Zeitschriften in denen sie recherchierte, liegen bei mir auf dem Tisch. Hochinteressant. Zurück zu den Wurzeln – der Hauptdarsteller eines Stummfilmes bekam den Oskar. Jean Dujardin heißt der Gute.

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Hildesheimer MichelLiebe Leserinnen und Leser,
bei dieser eisigen Kälte jagt man keinen Hund vor die Tür. So sagt man. Aber von morgens bis abends, strömen ganze Heerscharen zur Eis-Zeit am Rathaus. Und schaut man sich am Hohnsensee und Kalenberger Graben um – voll. Sind ja jetzt freigegeben. Die kriegen mit den klammen, blaugefrorenen Fingern kaum die Schlittschuhe an. Was sage ich Schlittschuhe, teilweise sind das wahre Hightech- Produkte. Mit Schnallen, Ösen und allem Gedöns. Ich habe am Sonntag mal am Hohnsensee die Lage sondiert. Im Parka, Fleecejacke, Grobstrickpulli drunter und Thermohose. Kapuze bis an die Nase zugezogen, meine alten Fausthandschuhe über den Strickhandschuhen und halbhohe Romika-Stiefel an den Füßen, die ich mir vor fast zwanzig Jahren gekauft habe als wir mal am Hohnsensee eine Eis-Fete mit allem PI PA und PO abgezogen haben.

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Hildesheimer MichelLiebe Leserinnen und Leser,
das neue Jahr ist schon wieder ein altes. Fast ein Monat schon. An die guten Vorsätze, die gebrochenen, wird kein Gedanke mehr verschwendet. Es muss ja weitergehen. Das Jahr hat schon das erste große Unglück zu verzeichnen. Das Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ ist verunglückt. Normalerweise eine Meldung die bestürzt, aber rasch vom Alltag verdrängt wird. Ein Unglück im fernen Mittelmeer eben – aber es werden etliche Deutsche vermisst. Die Angaben schwanken zwischen 10 und 16 Personen. Da rückt das Geschehen doch wieder in den Vordergrund. Zumal Kreuzfahrten mittlerweile nicht mehr den Reichen vorbehalten sind, sondern durch immer günstigere Angebote, auch Otto Normaslverbraucher die Luft der „Reichen und Schönen“ schnuppern kann.

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25.11.2017 - 00:01 Uhr

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