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Bella R. (Archiv 2013)

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BellaLiebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche Ihnen ein Frohes, Neues Jahr. Ich verstehe das allerdings nicht. Warum soll das Jahr froh sein. Schöner wäre es, wenn die Menschen froh und munter wären. Genauso ein gesundes Jahr. Was passiert, wenn ein Jahr krank wirf? „Hmm.“ Besser also: „Ich wünsche Ihnen liebe Leserinnen und Leser, insbesondere Ihren hündischen Lebenspartnern, in diesem Jahr ein volles Bankkonto, mögen alle ihre Unternehmungen Erfolg haben und nicht einmal das Wort Krankheit soll Ihnen zu Ohren kommen. Apropo – Krankheit. Mir ist Entsetzliches passiert. Ich habe zwei Löcher im linken Ohr. Man hat mich gebissen. Eine Mithündin war das. Wir waren über Silvester abhängen – so drückt sich mein kleiner Mensch aus, wenn er ausruhen/erholen meint, chillen nennt er das auch – also wir haben abgehängt. Das hört sich ja noch blöder an. Jedenfalls haben wir uns ein paar Tage ausgeruht, weg vom Silvesterrummel. Ich nahm kurz vor Silvester meinen Menschen der so gut riecht mit auf einen kleinen Ausflug. Unterwegs kam uns eine Golden-Retriever-Frau mittleren Alters entgegen. Mit ihren Menschen hintendran. Grundsätzlich habe ich Respekt vor meinen Artgenossen und bleibe auf Abstand. Jene Dame aber blickte fröhlich aus den Augen, wedelte mit dem Schwanze und kam unbeschwert auf uns zu, ihre Menschen im Schlepptau. Wir stupsten also zur Begrüßung unsere Nasen aneinander, wie sich das unter zivilisierten Artgenossen gehört – und dann, ohne Ansage oder Warnung, schnappt diese unzivilisierte Zicke zu.

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BellaLiebe Leserinnen und Leser,

erinnern Sie sich, letztes Jahr um die Zeit hätte man keinen Hund vor die Tür gejagt – es war saukalt. Wenn ich jetzt mit meinem Menschen raus gehe komme ich nass wie ‘ne Katze wieder rein. Mein Mensch dieser Esel hält den Schirm aber auch so, dass der Regen vom Schirm genau auf meinen Rücken tropft. Da wird der Hund in der Pfanne verrückt. Jemand hat ihm den Floh ins Ohr gesetzt, man müsse Hunde abhärten. Daran glaubt doch kein Schwein, dass ich mich an Regen gewöhne. Nie – da beißt die Maus keinen Faden ab. Liebe Leser merken Sie was? In jedem Satz wird ein Tier herabgesetzt und sprichwörtlich „zur Sau gemacht“. Das ist nicht in Ordnung. Wer begleitet denn seine Menschen liebevoll durchs Leben. Ein Hund. Die Katzen, auch wenn ich denen aus dem Weg gehe, kümmern sich auf ihre Weise um ihre Menschen. Ein Esel arbeitet wie verrückt und gibt alles in seinem leben. Und selbst ein Floh oder die kleine Maus haben ihre Daseinsberechtigung. Denken Sie liebe Leser mal darüber nach bevor Sie losschimpfen. Die Weihnachtszeit kann man zum Anlass nehmen, sich mal ein bisschen um Tiere zu kümmern, die es nicht so gut haben wie ich (naja) . Und wenn es nur ein bisschen Futter für die Vögel und Igel ist. Danke. Ein schönes Weihnachtsfest und für nächstes Jahr viel Liebe und alles Gute wünscht Ihnen Ihre Bella PS.: So und jetzt die alberne Mütze runter, das Foto wird gelöscht. Nächstes Jahr erleben Sie mich nur in meiner natürlichen Schönheit.

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Bella ReimersLiebe Leserinnen und Leser,

eigentlich schimpfe ich ja alljährlich über dieses bekloppte Foto aus meiner unbedarften Jugendzeit. Mein Mensch setzt das ja unverfroren, unter Missachtung aller Menschen- und Persönlichkeitsrechte alljährlich in meine Kolumne. Sobald die Weihnachtszeit naht. Wenn nur ein wenig Glühweinduft in der Luft liegt. Entweder will er mich damit ärgern oder er traut meinen Lesern ebensowenig Geschmack zu wie sich selbst. Jeder hat mal in seiner Jugend Fehler gemacht. Ich auch. Es war im Jahre 2002. In der Vor-Weihnachtszeit. Ich war gerade mal 16/17 Monate alt. Schlank, hübsch, verspielt. Eine Heranwachsende, die mit ihrer Jugend kokettierte. Und das hat er schamlos ausgenutzt. Er, mein Mensch.

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Bella ReimersLiebe Leserinnen und Leser, nun bin ich mal auf der Seniorenseite gelandet. Und ich gebe es zu, die Jüngste bin ich nicht mehr. Aber auch keine Greisin. Heutzutage sind 12 Hundejahre ja nichts weltbewegendes. Mein Mensch sagt, mittelgroße Hunderassen sind nach 2 Jahren nach menschlichen Maßstäben ungefähr 24 Jahre alt. Danach würde ein Hundjahr etwa 4 Menschenjahren gleichkommen. Dann wäre ich so um die 64 Jahre alt. Also bitte, ich bin im Gegensatz zu meinem Menschen „Fit wie ein Turnschuh“. Mein Mensch hat ja auch gerade die Sechzig überschriutten.

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Bella ReimersLiebe Leserinnen und Leser,

stellen Sie sich vor, Sie dösen am Abend gemütlich auf Ihrer Lieblingsdecke in der Sofaecke vor sich hin und Sie haben neben sich zwei völlig selbstvergessene Menschen, die gebannt in den Fernsehapperat schauen. Da wird nicht mal genascht. Dann könnte man sich mit der Jagd nach Krümeln noch die Zeit vertreiben. Aber nichts. Das passiert immer wieder bei uns. Wenn die Münchener Bayern ohne Hunde Ball spielen oder Herr Klitschko andern grundlos ins Gesicht schlägt. Wenigstens in den Pausen wird da noch mal ‘n Keks verzehrt. Kürzlich saßen meine Menschen aber da und schauten über zwei Stunden in den Kasten ohne das da irgendwelche „Äktschn“ abging. Ein Herr Steinbrück unterhielt sich höflich mit einer Frau Merkel. Ab und an redeten ihnen mal jemand dazwischen. Aber sonst... Und die Zwei saßen da und guckten. Ich sage Ihnen, keine Pause. Ich bin dann ins Nebenzimmer auf meine Zweit-Lieblingsdecke. Das Schärfste aber kam zuletzt. „Hat uns das jetzt weitergebracht?“, fragt mein Mensch. „Kein bisschen“, antwortet mein Mensch der so gut riecht, „hätte ich dir vorher sagen können!“ Hallo?? Warum hat (!) sie es nicht vorher (!) gesagt? Dann hätten sie sich und mir die langweiligsten zwei Stunden der letzten zwei Wochen erspart. „Es lebe Spiel und Spaß.“,

meint Ihre Bella

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Liebe Leserinnen und Leser,

heute bin ich also auf der Autoseite gelandet. Eigentlich bin ich ja lieber auf den Seiten, auf denen mein Mensch von den Schönen und Reichen berichtet. Sie wissen schon, Vesper und so. Aber Auto geht auch. Ich fahre gern Auto. Als ich ganz klein war und mich gerade entschlossen hatte, künftig das Schicksal meiner jetzigen Menschen in die Pfote zu nehmen, bin ich schon so tausend Kilometer mit dem Auto gefahren.
Mit gerade mal zehn Wochen musste ich ja meine Heimat am Gardasee verlassen, auf das ich künftig das Schicksal meiner Menschen zum Glücklichen wenden konnte. Ja, seitdem ordne ich das tägliche Chaos meiner Menschen und struktuiere ihnen den Tag.

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Bella R.Liebe Leserinnen und Leser,

also das Stadtfest kann mich mal...! Nur weil da soviel von Tralala und Ringelpietz mit Anfassen berichtet wird, habe ich keinen vernünftigen Platz für meine Zeilen. Man hat mich wieder hier auf die Keinanzeigenseite verbannt. Das ist so eine Vokabel, die ich nicht mit mir in Verbindung gebracht haben möchte. Klein. Gut ich bin kein Riese, aber zum Beispiel im Vergleich mit einem Rehpinscher, bin ich ein Gigant. So einem musste ich kürzlich Beine machen. Nicht dem Giganten. Einem Rehpinscher. Ein angeberischer Macho, der mich schüchternes Mädchen anmachen wollte. Als er mir zu nahe kam, habe ich ihn mal kurz ins Ohr gekniffen. Wirklich gekniffen. In meinem ganzen Leben habe ich noch nie nicht jemanden gebissen.

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Bella R.Liebe Leserinnen und Leser,
das ist meine „Quelle der Freude“, meine „Stätte der Lust“. Nicht was sie jetzt denken. „Pfui“. Kaum benutzt man das Wort Lust, denkt jeder an das Eine. Also, jetzt – ich auch. Aber anders. Also – wie komme ich da jetzt wieder raus. Also ich meine, mir macht es Freude im Bett, – neee, schon wieder. Mir geht es einfach darum, Ihnen zu erklären, dass ich gern in meinem Korb, der tatsächlich ein Körbchen ist, aber das hört sich so blöd an – wo war ich jetzt? Ach ja, also ich liege gern einfach nur so rum und träume vor mich hin. Möglichst auf einer weichen Unterlage. Ungestört. So jetzt habe ich die Kurve gekriegt. Ich liebe das gepflegte Nichtstun. Natürlich nicht immer. Ich muss mich ja permanent um meine desolate Familie kümmern.

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BellaLiebe Leserinnen und Leser,

die meinen ich merke es nicht. Hinter meinem Rücken wird getuschelt. Seit ein paar Tagen, scheint mein Napf sich nicht wie sonst, regelmäßig aufzufüllen. Und, wenn ich, wie es meine Gewohnheit ist, noch ein Häppchen vor dem Zu-Bett-gehen zu mir nehmen will – ist mein Napf leer. Da stimmt etwas nicht. Seit ich zurückdenken kann und das ist ganz schön lange, ich bin ja nicht senil – denken Sie sich jetzt nicht Falsches – jedenfalls hatte ich immer, wenn ich am Abend nach meinem Spaziergang zu dem ich meinen Menschen immer mitnehme, noch ein Häppchen im Napf. So als Gute-Nacht-Leckerli. Mit vollem Magen schläfts es sich nun mal besser. Und ich sage ihnen, wenn wir zurückkehren, ist jetzt der Napf definitiv leer. Gut, es hat ein paar Tage gedauert, bis ich dahinter gekommen bin. Mein Mensch der so gut riecht, macht den Napf leer, wenn ich draußen bin. Die denken einfach ich bin blöd. Und neuerdings kommen sie mir mit Mini-Salamischeiben als Gute-Morgen-Leckerli.

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Bella R.Liebe Leserinnen und Leser,
es ist so schön draußen wenn die Sonne scheint. Es macht wieder so richtig Spaß meinen Menschen mit auf die Wiese zu nehmen. Gut, er stemmt sich immer noch in die Leine, wenn ich ihn mal so richtig zum Laufen bringen will. Aber ich merke, auch seine Laune wird besser. Obwohl, heute morgen war die nicht die beste, die Laune. Seine Laune. Wir trotteten gemütlich so längs des Weges, ich hatte meine Verrichtungen bereits hinter mir, da hörte ich deutlich und laut ein Wort aus seinem Munde, das er doch recht selten benutzt. Mit Verlaub, ich muss es trotzdem hier wiederholen: „Scheiße!“

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Bella R.Liebe Leserinnen und Leser,
ich habe Silvester im Schnee erlebt. Also jetzt nicht nur Silvester. Ich habe meinen Menschen mal über den Jahreswechsel so richtig Bayern gezeigt. So hoch, dass wir immer Schnee hatten und immerhin noch so niedrig, das wir das nächste Dorf per Pedes erreichen konnten. Jedenfalls ich und mein Mensch der so gut riecht. Das waren da schon zwei Stunden strammer Marsch. Mein Mensch hat höchstens mal einen Spaziergang gemacht. „Ich hänge ab!“, hat er verkündet. „Häh?“ - „Ich hänge ab“ - was soll das denn heißen. Ein bisschen Angst hatte ich ja schon, dass dieser doch an sich ganz liebe Kerl, plötzlich an der Gardinenstange hängt. Ich hätte ihn vermisst.

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Die nächste Ausgabe wird online gestellt am:

23.12.2017 - 00:01 Uhr

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