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Bella R. (Archiv 2012)

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Bella R.Liebe Leserinnen und Leser,
erkennen Sie mich wieder? Mein Mensch verklappst Sie und mich jedes Jahr wieder mit diesem Foto. Mich, weil ich es absolut nicht ausstehen kann, wenn man mich „zum Affen macht“ und das tut er mit diesem Foto nebendran und Sie, indem er Ihnen mit einem inzwischen neun Jahre alten Foto vorgaukelt, ich sei immer noch ein kleines, lebhaftes, verspieltes Hündchen. Also lebhaft bin ich schon noch. Aber klein und verspielt nun wirklich nicht. Immerhin bin ich als gestandene Dame von 11 Kilo, ausgestattet mit Edelpelz und schlanken Beinen, das Vorbild für meine sonst recht chaotische Familie. Jeder Tag mit ihnen bringt mich um Monate meines Lebens. Einer muss die Zügel in der Hand halten.

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Bella R.Liebe Leserinnen und Leser,
man macht sich schon wieder über mich lustig. Bei diesem Wetterumschwung komme ich ins Frösteln und dehne meine Spaziergänge nicht mehr soweit aus. Und direkt neben unserer Haustür ist ein kleines Stückchen Rasen. Ich brauche für mein Geschäft nur zwei Minuten. Dann kann man doch wieder rein gehen. – Neeeein, mein Mensch zerrt mich hinter sich her und macht seine Runde. Obs stürmt, schneit, regnet oder der Sturm um die Hausecken pfeift. Die Eiskristalle wachsen mir bis auf die Brust runter und der Mensch rennt weiter. Das Fell trieft und der Mensch marschiert. Die Pfoten werden wund und man steht kurz vor dem Zusammenbruch – egal.

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Bella R.Liebe Leserinnen und Leser,
wo ist nur die Zeit geblieben. Gestern kam ich mit meinen kurzen Beinen kaum aufs Sofa, weil ich noch so klein war und heute habe ich schon graue Haare um die Schnauze. „Man wird nicht jünger“, klar das war wieder mein Mensch. Dabei muss der reden. Der war vor 10 Jahren auch noch nicht so stokelig auf den Beinen, als ich meinen Menschen die Vorteile meiner Begleitung klargemacht habe. Da habe ich „bella Italia“ gegen das trübe Deutschland eingetauscht. Die wissen das nicht zu schätzen. Gut, graue Haare hat mein Mensch nicht so viele und mein Mensch der so gut riecht ist blond. Die war blond, ist blond und wird wohl immer blond bleiben. Dank „Schwachkopf“ oder wie das heißt.

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Bella R.Liebe Leserinnen und Leser,
wissen Sie was ein Menue ist? Ich sage Ihnen das. Ein Menue ist ein Essen, das aus mindestens drei Speisefolgen besteht. Die nennt man Gänge: Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise. Bei mir dürfen das gern ein paar Gänge mehr sein. Normalerweise besteht mein karger Küchenplan nur aus einem Hauptgang. Sie wissen schon, unansehnliche Pröppel, wie ich schon öfter bemängelte. Mein Mensch der so gut riecht, will mit partout kein Feuchtfutter mehr verabreichen. Ich würde dann immer pupen behauptet sie. Ich und pupen. Eine Dame pupt nicht. Ich gebe zu, mir ist schon ab und an mal einer entfleucht. Ich gucke dann ganz erstaunt, schnuppere angewidert, tue als wenn ich nicht dazu gehöre und entferne mich vom Tatort.

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Bella R.Liebe Leserinnen und Leser,
es ist wieder passiert. Man hat mich ausgeschlossen. Fies vergessen. Bella allein zu Haus. Oder besser gesagt im Hausflur. Mein Mensch ist ein nichtsnutziger Rabauke, ein gedankenloser Ignorant, ein – ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll. Gestern Abend, wir sind von unserem allabendlichen Spaziergang wiedergekommen ist das passiert. Ich hatte den Gang ein wenig ausgedehnt. Habe einfach nichts gemacht. Also, ich hab schon was gemacht. „Zeitung lesen“. So nennt das mein Mensch der so gut riecht, wenn ich die Botschaften erschnüffele, die andere Hunde und Tiere hinterlassen haben. Unterdrückt habe ich, was ich abendlich so mache. Also von wegen Stuhlgang und so.

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Bella R.Liebe Leserinnen und Leser,
ich werde wohl auswandern. Nicht, das es mir hier in dieser wunderbaren Großstadt (hihi) nicht gefiele. Aber jetzt hat der Herr Dr. Brummer, der hat das Sagen, wenn es darum geht Hunde anzuleinen, es geschafft. Er will, dass alle Hunde in der Stadt Hildesheim grundsätzlich und nur noch an der Leine zu gehen haben. Keine Ausnahme. Wenn ich da meinen Menschen richtig verstanden habe. Der Herr Dr. Brummer, der ist bei der Stadtverwaltung angestellt. Der Zweitoberste. (Er, Herr Dr. Brummer, ist auch zuständig für den Schnitt von Büschen und Bäumen, von denen er behauptet, die seien fachgerecht beschnitten und schön anzusehen. Er ist auch zuständig für das nicht bebaden der Tonkuhle.

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Bella R.Liebe Leserinnen und Leser,
das Leben könnte so schön sein. Wenn es nicht regnete. Und das tut es seit heute Nacht schon. Mein Mensch meinte allen Ernstes, ich würde bei strömendem Regen mit ihm ums Viereck ziehen. Hallo – Wasser! Von oben? Bella unten, Pelz nass? Nein, Danke. Es gibt nichts ekligeres als einen nassen Pelz. Und riechen tut das auch nicht gut. Natürlich hat er versucht mich hinterher zu schleppen und natürlich bin ich ihm ausgebüxt. Wenn ich einen Hausschlüssel gehabt hätte, wäre ich auch schon drin gewesen, als er endlich hinterherkam. Und hätte von innen abgeschlossen. Soll er sehen wo er bleibt dieser rabiate Mensch. Früher aus dem Halsband zu schlüpfen, war ja kein Kunststück.

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Bella R.Liebe Leserinnen und Leser,
auch müde? Also ich könnte den ganzen Tag verschlafen. Egal, ob in meinem Körbchen an der Heizung, auf der Decke auf dem Sofa im Wohnzimmer, auf der Decke auf der Liege im Arbeitszimmer, auf der Decke auf dem Boden im Bügelzimmer – halt, nur auf dem Flur oder auf dem Klo ist nichts Weiches, wo man sich drauf legen kann. Und in der Küche auch nicht. Obwohl, wenn ich so drüber nachdenke. In der Küche wäre ja nicht schlecht. Erstens duftet es da oft gut. manchmal fällt meinem Menschen, der ja wie inzwischen bekannt, ein wenig schusselig ist, etwas runter und mit genügend Geduld koche ich auch meinen Menschen der so gut riecht weich. Die hält ja alles aus.

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Bella R.Liebe Leserinnen und Leser,
sehen Sie die Anzeige da unten? Da habe ich meinen Menschen der so gut riecht, auch mal mit hingenommen. Also jetzt, zum Hundefrisör, nicht zum Bestatter. Beides sehr ehrbare Berufe. Also, waschen, schneiden, legen – denkste, erstens muss bei mir nichts geschnitten werden, mein äußerst kleidsamer Pelz ist von Haus aus kurz. Und waschen, hihi, was mein Mensch, bekleidet mit einer Badehose, höchstens zustande bringt, wenn er das Badezimmer so geschätzt meine Knietiefe hoch, unter Wasser setzt? Nee, mitnichten. Kämmen hat er mich dürfen, der wirklich nette Herr Hundefrisör. Das ja. Dann kam der Gute allerdings auf die verwegene Idee, mir die Krallen schneiden zu wollen.

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Bella R.Liebe Leserinnen und Leser,
„Bella, du bist jetzt ein richtiges Boxen-Luder.“ Echt wahr, „Boxen- Luder“ hat sie zu mir gesagt. Mein Mensch der so gut riecht, die sagt so was eigentlich nicht zu mir. Obwohl das Wort „Rabenaas“ hat sie schon erfunden. Und „Rübe“. Interessant fand ich die Bezeichnung „Saunickel“. Keine Ahnung was das heißt, so werde ich jedenfalls manchmal genannt. Meist, wenn meine immer wohlüberlegte Handlungsweise, nicht mit jener meiner Menschen übereinstimmt. Ich sage Ihnen, das kann dann ganz schön abgehen. Zum Beispiel kontrolliere ich meinen Menschen der so gut riecht ganz gern. Sie ist zwar nicht ganz so tollpatschig, wie mein Mensch, dieses „lange Elend“. Ich behalte sie aber im Auge und folge ihr dicht auf dem Fuße.

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Bella R.Liebe Leserinnen und Leser,
gerade jetzt scheint die Sonne, ich habe meinen Menschen mehr oder minder problemlos dazu gebracht, meine beste Decke in die Sonne zu legen, damit ich etwas auflebe in dieser grauen Welt, da kommt er mir mit der Kolumne daher. Gut, er schreibt, ich diktiere und wir haben ja keine feste Zeit vereinbart – aber warum gerade jetzt. Wo ich mich gerade entspanne. „Das tust du immer, dich entspannen. Vom Morgen bis zum Abend.“, sagt er dazu rüde. Der Mensch hat weder Respekt, noch kennt er meine inneren Werte, Natürlich liege ich oft da oder dort, ich habe mir ja wie bekannt einige Ruheplätze einrichten lassen. Aber ich schlafe nur scheinbar. Ich ruhe meist. „Wo ist da der Unterschied, bitteschön.“, wieder er.

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