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Hunde gehören in Naturschutzgebieten an die Leine

Hunde müssen in Naturschutzgebieten zum Schutz der dort lebenden Tiere ganzjährig auf den Wegen geführt werden. Darauf weist die Stadt Hildesheim anlässlich der gerade begonnenen Brut- und Setzzeit sowie vor dem Hintergrund, dass in den vergangenen Jahren mehrfach weidende Schafe im Naturschutzgebiet „Lange Dreisch und Osterberg“ von freilaufenden Hunden angegriffen wurde, hin. „Insgesamt neun Schafe kamen bisher um, sieben Lämmer wurden zu Tode getreten, nachdem Hunde die zur Landschaftspflege eingesetzte Herde in Panik versetzt hatten“, berichtet Guido Madsack von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Hildesheim. Der ehemalige Standortübungsplatz Hildesheim zwischen Himmelsthür und Giesen ist Teil des europäischen Netzes „Natura 2000“ und wurde daher im Jahr 2011 von der Stadt Hildesheim als 245 Hektar großes Naturschutzgebiet (NSG) ausgewiesen.


Dieses bietet zahlreichen schutzbedürftigen Arten wie Wildkatze, Wendehals, Feldlerche, Wiesenpieper und Neuntöter geeignete Lebensstätten. Ebenfalls ein Sorgenkind bezüglich freilaufender Hunde ist das 2013 vergrößerte NSG „Gallberg“. Dort wurden in den vergangenen Jahren Äcker in Weideland umgewandelt, das unter anderem Bodenbrütern als Lebensraum dienen soll. Diese nun bequem begehbaren Flächen werden leider – trotz NSG-Beschilderung – von Hundehaltern als Freilaufbereiche genutzt. In nächster Zeit werden daher auch hier verstärkt Kontrollen durchgeführt. Natürlich möchten Hunde gern ihren Bewegungsdrang austoben. Daher hat die Stadt Hildesheim entsprechende Freilaufflächen eingerichtet, auf denen Hunde ganzjährig frei laufen gelassen werden können. Unter www.hildesheim.de/hundefreilaufflaechen finden sich dazu entsprechende Informationen. Die genauen Abgrenzungen, der Schutzzweck und die Regelungen der NSG können in den Verordnungen bei der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Hildesheim oder www.hildesheim.de eingesehen werden. Weitere Informationen bieten das Faltblatt „Lange Dreisch und Osterberg“ sowie die Broschüren „Naturerlebnisgebiet Kleeblatt – Vier Landschaften zwischen Osterberg und Innerste“ und „Naturerlebnispfad Gallberg“. Sie können bei der Stadt Hildesheim kostenlos bestellt oder unter www.hildesheim.de heruntergeladen werden. Für Auskünfte zu den NSG steht die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Hildesheim gern zur Verfügung (Telefon 05121/301-3166, g.madsack@stadthildesheim. de).

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