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5000 € für Verschönerungsmaßnahmen in der Bernwardstraße

angoulemplatzDie Bernwardstraße ist in der Tat in keinem schönen Zustand, aber genau deshalb haben wir ja 5000 € für Verschönerungsmaßnahmen im Jahre 2014 zur Verfügung gestellt, erklären die finanzpolitischen Sprecher Volker Spieth (Grüne) und Detlef Hansen (SPD) gegenüber der Öffentlichkeit. Anderslautende von Herrn Habenicht getroffene Aussagen sind falsch. Dieses hat Volker Spieth in einem Telefonat mit dem Fachbereichsleiter angesprochen. Vielmehr werde das Geld in diesem Jahr eingesetzt, um den Zustand der Bernwardstraße ein wenig verschönern zu können. Gleichzeitig wirbt Detlef Hansen um Verständnis, dass die Fußgängerzone in diesem Bereich erst 2016 erneuert werden kann, die Mittel der Stadt sein wegen des Zukunftsvertrages eben begrenzt. Nach Rücksprache mit den Anliegern werden kleinere Verbesserungen umgehend zu erreichen sein. Pressemitteilung der SPD-Ratsfraktion der Stadt Hildesheim vom 05.03.2014

Foto oben von Oktober 2009: Blumen„kästen“ am Angoulemplatz

 


 

HAZ

 Beitrag aus „Der Hildesheimer“ von Oktober 2009


Freiraumplanerischer Wettbewerb „Neugestaltung des Angoulêmeplatzes“

Gewinner-Entwurf des WettberbesEin tragfähiges Konzept für die schlummernden Potenziale der Bernwardstraße und des Angoulêmeplatzes zu finden, war das Ziel eines freiraumplanerischen Wettbewerbs, den die Stadtverwaltung in den vergangenen Monaten organisiert hat. Nun wurden im Rahmen einer Preisgerichtssitzung die Sieger gekürt. Als Teilnehmer waren insgesamt fünf Landschaftsarchitekten aus Hildesheim sowie seinen Partnerstädten Halle/Saale und Angoulême eingeladen worden. Weitere zehn Büros wurden aus fast 130 Bewerbungen gelost. Der Wettbewerbsjury, welche sich aus externen Fachleuten, Vertretern des Rates, der Verwaltung und ansässigen Kaufleuten zusammensetzte, lagen dann erfreulicherweise auch 15 Arbeiten zur Beurteilung vor – alle Büros hatten eine Arbeit eingereicht. Inhaltlich sollten sich die Teilnehmer in der Aufgabenstellung mit der Aufwertung und Stärkung der Fußgängerzone im Bereich von Bernwardstraße und Angoulêmeplatz auseinandersetzen und Vorschläge für eine bessere Vernetzung von Bahnhof und Innenstadt machen. Nach einhelliger Meinung des Preisgerichts gelang dies den Berliner Landschaftsarchitekten Tancredi Capatti und Matthias Staubach am überzeugendsten. Ihr Entwurf sieht einen kleinteiligen, ruhigen Belag vor, der sich am Material der Fußgängerzone in der Almsstraße orientiert und den Angoulêmeplatz von jetzt unnötigen Einbauten befreit, um ihn damit multifunktional sowohl für städtische, als auch für Veranstaltungen der anliegenden Kaufleute nutzbar zu machen. Auch zu den Partnerstädten nimmt die Arbeit Bezug: Jeweils regionale Gesteinsarten werden in der Pflasterfläche verbaut und verdeutlichen mit ihrer Anzahl und Lage ihre individuelle Größe und den geografischen Bezug zu Hildesheim. Allerdings gab das Preisgericht auch noch einen deutlichen Hinweis für die weitere Planung: Zusätzliche Baumstandorte in der Bernwardstraße und ergänzendes Mobiliar sollen die Aufenthaltsqualität für Besucher und Bürger der Stadt noch einmal verbessern. Die Plätze 2 und 3 belegten Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten sowie ANNABAU Architektur und Landschaft, beide ebenfalls aus Berlin. Eine Anerkennung erhielt das Büro SNOW Landschaftsarchitekten aus Halle/Saale für sein originelles Beleuchtungskonzept, bei dem die aus dem Welterbeband bekannten LED-Leisten auf dem Angoulêmeplatz zu „tanzen“ beginnen und so die Irrwege der Hildesia aus der Kehrwiedersage symbolisieren. Die Wettbewerbsergebnisse sind noch bis zum 29. Juni im historischen Rathaus der Stadt Hildesheim auf der Empore ausgestellt und im Internet unter www.hildesheim.de/angoulemeplatz zu sehen.                    20. Juni 2012 Stadt Hildesheim


Anmerkung der Redaktion:

Der Wettbewerb kostete die Stadt 30.000,- Euro. Die prämierten Pläne werden nicht umgesetzt.


 

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