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„Warme Spende“ für St. Bernward Krankenhaus:

Mützen und Söckchen im Miniaturformat

Die kleine Lea lässt sich von nichts stören – auch nicht von der rosafarbenen Strickmütze, die Kinderkrankenpflegerin Eva Beining ihr gerade auf das zierliche Köpfchen setzt. „Passt wunderbar“, sagt Eva Beining mit einem Lächeln. Das freut Erika Reith, Doris Wanza, Christel Rohde und Ingrid Laudage. Die Frauen der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), Ortsgruppe Sarstedt, haben gemeinsam mit vier weiteren Bekannten rund 60 Paar Söckchen sowie zahlreiche Mützen, Handschuhe und Stulpen für Frühgeborene gestrickt, die sie nun dem St. Bernward Krankenhaus gespendet haben. „Dafür danken wir Ihnen ganz herzlich“, sagt Dr. Achim-Peter Neubauer, Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin sowie Neonatologie am St. Bernward Krankenhaus.


Eine Krankenhausmitarbeiterin aus Stuttgart hatte die Sarstedter KAB-Frauen seinerzeit auf die Idee gebracht. „Sie hatte angefragt, ob wir nicht etwas für ihre Frühchenstation stricken könnten“, erinnert sich Doris Wanza. „Da dachten wir uns: Warum machen wir das nicht auch für die Krankenhäuser in unserer Nähe?“ Gesagt, getan. Rund einen Monat lang ließen die acht Frauen, wann immer sie Zeit dafür fanden, die Stricknadeln klappern. „Zwei Paar Söckchen und eine Mütze entspricht ungefähr einem Fernsehabend“, sagt Erika Reith und lacht. Die farbenfrohen Ergebnisse liegen nun ausgebreitet auf dem Tisch im Aufenthaltsraum der Frühchen- und Frühchenintensivstation. „Gerade die Mützen können wir gut gebrauchen“, erklärt Eva Beining. Beim Transport der Frühgeborenen vom Kreißsaal auf die Station sei es wichtig, dass das Köpfchen bedeckt sei und die Babys nicht auskühlen. „Und wenn die Mützen dann auch noch so schön aussehen wie diese, freuen sich die Eltern.“ Lea jedenfalls scheint ihre neue Kopfbedeckung zu gefallen. Seelenruhig schläft sie auf Eva Beinings Arm. Mit 2600 Gramm ist sie mittlerweile beinahe eines der „Schwergewichter“ auf der Station E3 im St. Bernward Krankenhaus. Kaum zu glauben, dass sie bei ihrer Geburt gerade einmal 595 Gramm wog. Erika Reith, Doris Wanza, Christel Rohde und Ingrid Laudage sind gerührt, dass ihre Mini-Strickereien so gut ankommen – und so gut passen. Deshalb möchten sie und ihre Bekannten auch weiterhin die Frühchenstation des St. Bernward Krankenhauses mit Selbstgestricktem versorgen: „Wir freuen uns einfach, wenn wir helfen können.“

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