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Hildesheims früherer Oberbürgermeister Gerold Klemke wurde für ehrenamtliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

KlemkeOberbürgermeister Kurt Machens überreichte im Namen des Bundespräsidenten Klemke die Auszeichnung im Beisein von dessen Familie. „Damit wird das vielfältige Engagement Gerold Klemkes, der sich in außerordentlicher Weise um die Stadt Hildesheim verdient gemacht hat, in entsprechender Weise gewürdigt“, so Machens, der den Geehrten für die staatliche Auszeichnung vorgeschlagen hatte. Gerold Klemke war von 1981 bis 1991 ehrenamtlicher Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim und hat sich in seiner Amtszeit mit großem persönlichem Engagement für die Hildesheimer Bürgerinnen und Bürger eingesetzt und die Stadt im In- und Ausland in hervorragender Weise repräsentiert. Zudem war er Ratsvorsitzender, Abgeordneter in der Landschaft des vormaligen Fürstentums Hildesheim und Mitglied im Kuratorium der Friedrich Weinhagen Stiftung. Darüber hinaus erhielt Klemke für seine 15-jährige Ratsmitgliedschaft den Ehrenring der Stadt Hildesheim, den er 2006 dem Stadtmuseum zur Erweiterung der stadtgeschichtlichen Sammlung schenkte.

Ebenso vertrat er die Bürgerinnen und Bürger im Kreistag des Landkreises Hildesheim (1974 bis 1977 und nochmals 2006 bis 2011. Persönliche Verbindungen von Gerold Klemke während seiner Amtszeit als Oberbürgermeister waren die Grundlage für eine Städtefreundschaft mit Halle an der Saale. „Seine Beharrlichkeit und sein Geschick führten dazu, dass im Jahr 1990 die Städtefreundschaft mit vielen neuen persönlichen Kontakten und bürokratischen Hilfeleistung zwischen den Verwaltungen geschlossen werden konnte“, so Kurt Machens. „Mit sicherem Gefühl für das Angemessene und noch Machbare wurden von ihm auch Hildesheims internationale Beziehungen zu anderen Kommunen gepflegt und weiterentwickelt.“ Gerold Klemke ist mehr als 50 Jahre Mitglied im KKV – Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung – und war von 2004 bis 2011 Diözesanvorsitzender des KKV Hildesheim. Als Mitglied im Hildesheimer Museumsverein hat er sich auch für das Roemer- und Pelizaeus-Museum eingesetzt.

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