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Stadt begrüßt Idee der Altstadtgilde

Die Stadt Hildesheim begrüßt grundsätzlich die Idee der Altstadtgilde, ein Denkmal zur Zerstörung der Stadt in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs zu schaffen. „Es ist erfreulich, dass es Menschen gibt, die die Zerstörung der Stadt stärker im Bewusstsein der Bevölkerung verankern und die Erinnerung daran mit einem Denkmal pflegen möchten“, erklärt Oberbürgermeister Kurt Machens. „Die Altstadtgilde hat darüber hinaus bereits mit zahlreichen Projekten das Erscheinungsbild der Stadt bereichert – die Stadt wird das Vorhaben positiv begleiten.“ Allerdings könne zum jetzigen Zeitpunkt gar keine abschließende Positionierung erfolgen, da keinerlei Ausführungsplanung zu dem Projekt vorliege, so Machens.


Somit lasse sich auch zu möglichen Standorten keine Aussage treffen. Zudem gilt es, die Bedenken gegen ein solches Denkmal zu würdigen. So hatte unter anderem Dirk Schröder, Dezernent für Jugend, Soziales, Schulen, Sport und Kultur, bereits darauf hingewiesen, dass es mehrere Denkmäler in der Stadt gebe, die der Zerstörung gedenken, davon allein drei in der Innenstadt. „Ich gehe davon aus, dass wir in der Stadt Hildesheim mit großem Respekt und im ausreichenden Maße mit der Zerstörung der Stadt umgehen und dieser Zeit gedenken“, so Schröder. „Daneben sind schon mehrere Stolpersteine verlegt, wichtige Orte mit Erinnerungstafeln versehen worden, mit der VHS gibt es das Projekt ‚Vernetztes Erinnern‘ zur Darstellung dieser Zeit im Web und Aufarbeitung für Schulen. Ich halte daher ein weiteres Denkmal für nicht erforderlich.“ Im Übrigen erarbeite das Büro 1200 derzeit eine Konzeption zum Thema „Erinnern/Rosengedenken“: „Wir wollen künftig einen Tag im Jahr (22. März) als Gedenktag etablieren, um danach aber die Aufbauarbeit durch die Bürger und das Positive in den Fokus zu stellen. Erstmalig werden wir 2015 dieses Konzept umsetzen“, verrät Schröder. All diese Aspekte – pro und contra – müssen berücksichtigt werden. Eine abschließende Positionierung zum Projekt der Altstadtgilde kann erst erfolgen, wenn die Pläne konkret vorliegen.

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