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Wild gewachsenen Waldfläche wir umgestaltet

ErholungswaldDie Stadt hat für knapp drei Jahre – von Dezember 2011 bis Oktober 2014 – den Zuschlag für eine Förderung aus dem Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)“ erhalten, das aus Mitteln der Europäischen Union sowie des Bundes finanziert wird. Das Programm fördert im Handlungsfeld „Quartiersarbeit“ die Schaffung befristeter Arbeitsplätze für langzeitarbeitslose Menschen, die so für einen bestimmten Zeitraum in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis übernommen werden. Die Einsatzbereiche für diese Beschäftigten müssen in Gebieten des Programms „Soziale Stadt“ (Drispenstedt, Fahrenheitgebiet) oder in anderen Städtebau-Fördergebieten (Moritzberg, Michaelisviertel, Oststadt) liegen und mehrheitlich aus Soziale-Stadt-Gebieten kommen. In Hildesheim sind 20 Quartiersarbeitsplätze bei sozialen Verbänden und Einrichtungen geschaffen worden, zehn davon bei Arbeit und Dritte Welt angesiedelt. Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen Aufgaben der Grünflächenpflege wahr. Dabei handelt es sich um zusätzliche Aufgaben, die die Stadt sonst nicht erledigen würde. So werden zum Beispiel Flächen, die sich in einem verwilderten bzw. vernachlässigten Zustand befinden, grundlegend überarbeitet und neu gestaltet. Die Arbeiten erfolgen in Abstimmung mit dem Bereich Grünflächenunterhaltung der Stadtverwaltung. Ein besonderer Bestandteil des Projektes ist die Umgestaltung einer wild gewachsenen Waldfläche in Drispenstedt östlich des Müggelsees. Dieser Bereich soll im Rahmen des Projekts zu einer Erholungslandschaft insbesondere für die Drispenstedter Bevölkerung entwickelt werden. Die Quartiersarbeiter/innen haben begonnen, in dem wild gewachsenen Wald Wegeverbindungen freizuschneiden und mit Schreddergut zu befestigen. Im weiteren Fortgang sollen Ruhebänke, Nistkästen und Informationstafeln hergestellt und aufgebaut bzw. angebracht werden. Die Anleitung erfolgt seitens des Bereichs Grünflächenunterhaltung, der sich hierzu auch mit der Paul-Feindt-Stiftung abgestimmt hat. Den Quartiersarbeiter/innen wird Gelegenheit gegeben, ihre Ideen in die Planung mit einfließen zu lassen. Die weiteren zehn Quartiersarbeitsplätze sind beim Stadtteiltreff Drispenstedt, beim Kinder- und Jugendrestaurant K.Bert sowie beim Trägerkreis Sozialer Mittagstisch Guter Hirt eingerichtet. Für das Projekt fließen in den drei Jahren insgesamt rund 990.000 Euro an Fördermitteln nach Hildesheim. Vom Projektträger ist ein personeller Eigenanteil zu leisten, der aber nicht monetär, sondern insbesondere durch die Bereitstellung von zwei Anleiterstellen als Arbeitsgelegenheiten vom Jobcenter sowie dem Personalaufwand der Träger für die Anleitung der Quartiersarbeiter/innen erbracht wird.

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