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Alte Bäume als Lebensraum für geschützte und gefährdete Tiere

Auf den ersten Blick tot, auf den zweiten Blick quicklebendig: Absterbende und zerfallende, besonnte Bäume sind ein wertvoller Lebensraum in Hildesheimer Grünanlagen. Höhlen und Spalten der Bäume bieten geschützten und gefährdeten Tieren wie Spechten, Fledermäusen, Haselmäusen, Hornissen oder Hirschkäfern Unterschlupf. Um den Artenschutz weiter zu fördern, hat die Stadt Hildesheim jetzt sieben sogenannte „Habitatbäume“ per Beschilderung ausgewiesen. Diese alten Bäume bleiben so mit ihrem Totholz als Lebensraum für die genannten Tiere erhalten. Drei dieser Bäume befinden sich im Ernst-Ehrlicher-Park, zwei im Liebesgrund und je einer an der Großen Venedig/Ecke Gaußstraße und im Himmelsthürer Park. Weitere Ausweisungen als Habitatbäume werden folgen. Die entsprechende Beschilderung brachte Baumpfleger Holger Stechel gemeinsam mit Katja Reinhardt (Klasse 8R1 der KGS Gronau) an, die ihren Zukunftstag in der städtischen Grünpflege absolvierte. Warum gerade dort? „Ich bin sehr naturinteressiert – Bäume sind wichtig!“ Deren Erhalt ist auch das oberste Gebot der städtischen Grünpfleger, sodass Holger Stechel der Schülerin interessante Einblicke in die Methoden der Baumkontrolle geben konnte.

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03.02.2018 - 00:01 Uhr

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