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60 Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 24 Jahren hatten nur

eines im Kopf: Tanzen, tanzen, tanzen!

Tomy und Rocky sind so etwas wie Stars. Man kennt sie aus dem Fernsehen, vom „Supertalent“ oder aus dem Halbfinale von „Got To Dance“. Den beiden Tänzern, deutsche Meister im Breakdance, ist der Erfolg aber nicht zu Kopf gestiegen. Sie wissen, dass Leidenschaft sprichwörtlich auch mit Leiden zu tun hat. „Als wir vor 15 Jahren angefangen haben, hat uns niemand gepusht“, sagt Tomy. Deshalb war es ihnen ein Anliegen, bei der dritten Ausgabe der „Dance Invasion“ der Stadt Hildesheim mit dabei zu sein. „Wir wollen Kinder und Jugendliche unterstützen, dass sie hochkommen und ihr Ding machen.“ Sein „Ding machen“. Damit kann jeder etwas anfangen, auch wenn man manchmal noch gar nicht genau weiß, wo es eigentlich hingehen soll.


Vergangene Woche gab es zumindest erste Orientierung: Die Stadt hatte gemeinsam mit dem Tanzstudio „Tom2Rock“, Ceyhun Yildirin von BeActive und der Volkshochschule zum Tanz aufgerufen. Oder noch besser: Zur getanzten Invasion, zur „Dance Invasion“, zum Angriff auf die Langeweile. An fünf Tagen hatten 60 Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 24 Jahren nur eines im Kopf: Tanzen, tanzen, tanzen. In fünf Gruppen konnten die NachwuchstänzerInnen HipHop, Dancehall, Bollywood, Zumba und Breakdance lernen – egal, ob sie schon vorher Tanzunterricht hatten oder nicht. Im verspiegelten Tanzsaal von „Tom2Rock“ Am Sonnabend fand der Workshop mit einer öffentlichen Performance seinen Höhepunkt. Im verspiegelten Tanzsaal von „Tom2Rock“ in der Schuhstraße ging die Post ab. Arme verdrehten sich in schier unmenschliche Positionen, kleine Jungs wurden zu lebendigen Kreiseln, Hüften geschwungen und alles schien auf besondere Weise in Bewegung zu sein. Das Publikum jubelte und wurde am Ende selbst Teil des Programms. Anja Sensen, Jugendberaterin der Stadt und Leiterin der Bollywood-Gruppe, ist von der „Dance Invasion“ mehr als begeistert. „Es war so ein Flow. Je mehr Tage die Kids zusammen waren, desto besser war die Stimmung. Die Gesichter sind immer mehr aufgewacht.“ Besonders toll: Die Kinder und Jugendlichen kamen aus unterschiedlichsten Schulen und Schulformen. Und einige sogar aus Salzgitter und Bad Salzdetfurth. Die Idee, Kinder über Bewegung zu aktivieren, war ein voller Erfolg. Alle Gruppen sind aufgetreten, alle Teilnehmer haben auf der Bühne performt. Keine Selbstverständlichkeit!

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